Ihr ISP kann Ihre Daten verkaufen: Das sollten Sie jetzt tun

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Wie Sie womöglich in den Nachrichten gesehen haben, hat der Kongress der Vereinigten Staaten gegen Datenschutzbestimmungen gestimmt, die ISP reguliert und die Privatsphäre der Verbraucher geschützt hätten. Das bedeutet, dass Ihr Internetdienstanbieter (Internet Service Provider bzw. ISP) weiterhin überwachen darf, was Sie online tun. Es ist ihm darüber hinaus auch künftig gestattet, diese Daten an Dritte wie z. B. Werbetreibende weiterzugeben. Sie benötigen dazu nicht Ihre ausdrückliche Erlaubnis und häufig werden Sie automatisch „angemeldet“, wenn Sie sich über deren Dienste mit dem Internet verbinden. Im Zuge dieser Neuigkeiten fragen sich viele, welche Maßnahmen sich anbieten, um ihre Privatsphäre zu schützen. Es gibt eine Unmenge an Informationen da draußen, die teilweise auch verwirrend sind. Aus diesem Grund haben wir uns ganz einfach gefasst. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie jetzt tun sollten.

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1 – Holen Sie sich ein VPN

Bedeutung: VPN steht für Virtual Private Network (virtuelles privates Netzwerk). Ein VPN verschlüsselt Ihre Internetverbindung und verhindert dadurch, dass jemand Ihre Onlineaktivitäten einsehen kann. Dabei werden die übertragenen Daten chiffriert, sodass nur diejenigen, die den „Schlüssel“ besitzen (der Sender und der Empfänger), die Informationen entschlüsseln und anzeigen können. Effekt: Der Einsatz eines VPN verhindert, dass Ihr ISP sieht, was Sie online tun. Es ist ihm daher nicht möglich, Ihre Aktivitäten auszuspionieren oder herumzuschnüffeln. Ihre Privatsphäre bleibt vollends geschützt. VyprVPN ist eine exzellente Möglichkeit, Ihre Daten vor Ihrem neugierigen ISP zu schützen. Wir bieten Ihnen obendrein 25 % Rabatt an – registrieren Sie sich jetzt.

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2 – Verwenden Sie HTTPS

Bedeutung: HTTPS ist das Protokoll, über das Daten zwischen Ihrem Browser und einer Website ausgetauscht werden. Das „S“ in HTTPS (im Gegensatz zu HTTP) deutet darauf hin, dass Ihre Verbindung sicher ist. Effekt: Mit HTTPS haben Sie mehr Privatsphäre als beim Surfen mit einfachem HTTP, da Ihre Verbindung über HTTPS verschlüsselt und gesichert ist. Die EFF bietet die Browsererweiterung „HTTPS Everywhere“ an, die sicheres Browsen erleichtert – Sie können sie hier installieren.

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3 – Verwenden Sie verschlüsselte E-Mails und Speicher

Bedeutung: Während ein VPN Ihren Nachrichtenverkehr und Ihre Daten bei der Übertragung oder beim Verschicken über das Internet schützt, sichert die Verschlüsselung Ihrer E-Mails und Ihres Speichers (wir empfehlen Spideroak) Ihre Informationen, wenn diese ruhen oder bereits in Ihrem Posteingang oder auf Ihrem Computer gespeichert sind. Effekt: Ein VPN hilft dabei, sicherzustellen, dass Ihre Daten nicht von einem Hacker, Schnüffler, ISP oder einer Regierung abgefangen werden, während die Verschlüsselung von E-Mails oder Speicher dafür sorgt, dass sie nicht ausspioniert werden können, sobald sie gespeichert und/oder zugestellt wurden.

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4 – Passen Sie Ihr DNS an

Bedeutung: DNS (Domain Name Server) sind ein „Adressbuch“ für das Internet, das Domainnamen katalogisiert und in Internetprotokolle (IP) übersetzt. Sofern Sie nichts anpassen, werden alle Anfragen, die Sie online stellen, in der Regel über das DNS Ihres ISP geleitet, d. h. Ihr ISP ist in der Lage, alles zu sehen, was Sie tun. Indem Sie Ihr DNS entsprechend einstellen, können Sie dies verhindern. Effekt: Ein VPN sendet DNS-Anfragen über das vom VPN-Anbieter verwendete DNS. Ihrem ISP ist es auf diese Weise nicht möglich, Ihre Onlineaktivitäten einzusehen. Sie sollten dabei unbedingt beachten, dass das DNS eines VPN unter Umständen immer noch überwacht wird oder Potenzial für DNS-Leaks besteht, falls das Hosting durch einen Dritten erfolgt. Da VyprVPN unser proprietäres DNS – VyprDNS – verwendet, das wir zu 100 % selbst besitzen und warten, ist Ihre Privatsphäre vollständig geschützt.

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5 – Engagieren Sie sich

Es ist zwar wichtig, für Ihre Datenschutzrechte einzutreten, aber Sie sollten auch erkennen, dass der Kampf um diese spezifischen FCC-Datenschutzbestimmungen nun vorbei ist. Das Gesetz wurde vom Präsidenten unterzeichnet und ähnliche Regelungen dürfen in Zukunft nicht mehr in Kraft treten. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Energie (und Besorgnis) zu nutzen, um Veränderungen dort zu bewirken, wo wir noch Einfluss haben – bei den nächsten Datenschutzangelegenheiten am Horizont. Wir sollten nun unsere Aufmerksamkeit auf Open Internet (freies Internet) richten und beginnen, uns für Open Access (freier Zugang) auszusprechen (und dafür zu kämpfen) – ein Prinzip, für das Golden Frog schon immer eingetreten ist. Sie können sich auch engagieren, indem Sie eine Organisation unterstützen, die sich für den Schutz Ihrer digitalen Privatsphäre und Ihrer Rechte einsetzt. Zwei großartige Beispiele dafür sind die EFF und das CDT:

  • Die Electronic Frontier Foundation (EFF) gibt Tipps, wie man sich nach der Entscheidung schützen kann. Artikel anzeigen.
  • Das Center for Democracy and Technology (CDT) bietet außerdem ein Quiz zur Einschätzung Ihrer Privatsphäre und Tipps zum Mitmachen an. Jetzt anzeigen.

Das war alles

Geschafft – das waren einige schnelle und einfache Möglichkeiten, wie Sie Ihre Privatsphäre online schützen und trotz der neuesten Gesetzgebung mit Zuversicht surfen können. Bitte teilen Sie diesen Leitfaden mit Ihren Freunden sowie in Ihren Netzwerken und helfen Sie mit, mehr Menschen auf das Problem aufmerksam zu machen.

Lassen Sie nicht zu, dass das Internet Sie surft.

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